Sitke
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2014. augusztus 23. - Bence napja van

Köszöntő

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Tisztelt Látogató!

Engedje meg, hogy Sitke község polgármestereként köszöntsem településünk honlapján.
Sitke patináns, sokszínű kis község, ahol építészeti, kulturális és természeti értékek sora ötvöződik egymással, nyugodtan mondhatjuk, hogy Kemenesalja egyik ékköve.
Első okleveles említését 1251-ből ismerjük, ám a régebbi, izgalmas történelmi múltra utal a falu határában feltárt római leletek sora. Műemléki védettségű épületeink közé tartozik a Felsőbüki Nagy-kastély, amely jelenleg szállodaként üzemel. A falu legrégebbi épülete a római katolikus plébániatemplom, amely1767 és 1774 között barokk stílusban épült, melynek oltárképét Dorfmeister István festette. A falu belterületi határát övező domboldalon, a Kövesen 1871-ben magánbuzgóságból építették a Kálvária-kápolnát. A neogót kis kápolna megmentését szolgálják az évente ismétlődő kápolnakoncertek. Az I. és II. világháborús hősökre emlékezve állították fel Németh Mihály alkotását, a falu központjában lévő emlékparkban.
Az, hogy ma Sitke, úgymond sok szálon és sokoldalúan várja a vendégeket, nagymértékben kellett fejleszteni fogadókészségét. Komfortossá vált a falu, kiépült a víz-, gáz-, telefonhálózat, megvalósult a szervezett hulladékszállítás, az internet is elérhetővé vált. A lakosság kényelméről vegyes bolt, postahivatal, fodrászat, vendéglők gondoskodnak. A kulturális programok jól felszerelt művelődési házban zajlanak, amely otthont ad a könyvtárnak és civil szervezeteknek is. A Népi Díszítőművészeti Szakkör, a Citerazenekar, a Nyugdíjas Klub, a Baba-mama Klub, és két rockzenekar a BAD és a TAIS TOI! is itt tartja foglalkozásait, de kulturális életünkben jelentős szerepet vállalnak a Kápolnáért Kulturális és Sportegyesület és az Együtt Sitkéért Egyesület tagjai is.
A település földrajzi adottságai miatt kiválóan alkalmas szőlőtermesztésre, borászatra, de pihenésre is.
Önkormányzatunk a bizalomra és az összefogásra építve, a civil szervezetekkel karöltve szeretné minél élhetőbbé, komfortosabbá és vonzóvá tenni lakóhelyünket.
A lélekszám sajnos 700 fő alá csökkent, de hiszünk abban, hogy kis lélekszámú községünk nyugalmat, kellemes ittlétet biztosít minden kikapcsolódni vágyónak.
Remélem, hogy honlapunk meggyőzi Önt arról, hogy érdemes ellátogatni hozzánk, s részesülni fog az itt élők vendégszeretetéből.

Morgós István
polgármester

Werte Besucher!

Gestatten Sie mir, dass ich Sie als Bürgermeister der Gemeinde auf unserer Homepage begrüße.
Sie sehen gleich eine wunderschön-vielfältige, kleine Gemeinde, wo Werte der Kultur und Natur zusammen leben. Wir können Sitke getrost als Juwel der Kemeneshát Region betrachten. Die erste Erwähnung unserer Gemeinde in einer Urkunde stammt aus dem Jahr 1251, die Reihe der aufgedeckten römischen Funde am Rande des Ortsgebietes lässt eine viel spannendere, frühere Vergangenheit vermuten. Eines unserer Gebäude unter Denkmalschutz ist das Schloss Felsőbüki Nagy, welches zur Zeit als Hotel fungiert. Das älteste Gebäude in Sitke ist die Pfarrkirche, welche in den Jahren 1767-1774 im Barockstil gebaut wurde. Das Altarbild wurde von Stefan Dorfmeister gemacht. Auf dem Hügel, am Rande des Ortsgebietes wurde die Kalvarienkapelle aus Eigenfleiß erbaut. Der Erhaltung dieser neogotischen Kleinkapelle dienen die jährlich organisierten Kapellenkonzerte. Das Werk des Künstlers Mihály Németh, ein Denkmal der Helden der beiden Weltkriege, fand im Gedenkpark in der Mitte unseres Dorfes seinen würdigen Platz.
Die Tatsache, dass Sitke seinen Gästen heute viel Verschiedenes und Spannendes bietet, bedurfte der Entwicklung der Empfangskapazitäten. Das Dorf wurde komfortabler gemacht, Wasser-, Gas-, und Telefonnetzwerke wurden ausgebaut, der Müllabfuhr organisiert, sowie das Internet erreichbar gemacht. Dem Wohlgefühl der Bevölkerung dienen ein Gemischtwarenladen, Friseur, Postamt und Gasthäuser. Kulturprogramme finden im gut ausgerüsteten Kulturhaus statt, hier gibt es noch eine Bibliothek, bzw. hier sind auch die Zivilverbände zu Hause. Der Volkszierkunstverein, die Zithergruppe, der Pensionistenklub, der Baby-Mutter Klub, sowie unsere beiden Rockgruppen, BAD und TAIS TOI! Treffen sich hier regelmäßig. Unser Kulturleben wird aber auch vom Kultur- und Sportverein für die Kapelle, bzw. vom Verein Gemeinsam für Sitke geprägt.
Aufgrund ihrer geographischen Gegebenheiten eignet sich Sitke nicht zur Wein- und Rebkultur, sondern auch der Erholung.
Unser Gemeindeamt möchte Sitke, auf Vertrauen und Kooperation basierend, Hand in Hand mit den Zivilverbänden noch lebenswerter, komfortabler und attraktiver machen.
Obwohl die Einwohnerzalh zur Zeit unter 700 liegt, sind wir fest davon überzeugt, dass wir allen, denen es nach Entspannung und Ruhe trachtet, das Beste bieten können.
Ich hoffe, dass unser Homepage Sie davon überzeugt, dass auch ein reeller Besuch sich lohnt. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, Werte Besucher, viel Vergnügen bei der virtuellen Besichtigung

István Morgós
Bürgermeister

Gemeindegeschichte

Die Gemeinde entstand an Stelle der ehemaligen römischen Stadt, Bassiana. Die Überreste der Amphitheatren der Siedlung, die sich an der Bernsteinstraße befand, sind am östlichen Rand unserer Gemeinde noch heute zu sehen. Historischen Quellen zufolge soll das Bächlein Bölönt ein römisches Bad mit Wasser versogt haben, denn die heilende Wirkung seines schwefelhaltigen Wassers ist seit langem bekannt. Die Gemeinde wurde von der Familie Sitkev, aus dem Geschlecht Ják, gegründet, ihre erste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahr 1251. Im Jahre 1427 war es ein Marktort und am Ende des 15. Jahrhunderts erlangt sie den Rang eines Marktfleckens. Die Zerspaltung in Klein-Sitke und Groß-Sitke ist auch in dieser Epoche zu vermuten. Die heutige Gemeinde entstand mit der Wiedervereinigung der einst getrennten Siedlungsteile. Unter ihren Adelsherren taucht die Familie Felsőbüki Nagy hervor.

Die Gemeinde verfügt über zahlreiche Gebäude unter Denkmalschutz. Das älteste Gebäude ist die römisch-katholische Pfarrkirche. Quellen sprechen über die Kirche, die dem Heiligen Lorenz und später der Heiligen Dreifaltigkeit gewidmet wurde, zum ersten Mal im Jahre 1327. Ihre heutige Form erlangte sie im Zuge der Renovierung im Barocken Stil im Zeitraum 1767-1774. Sie hat ein Schiff, mit einem mehreckigen Altar an seinem Ende. Ihr Turm ragt lediglich zur Hälfte aus der Fassade, worüber sich der Wappen der Familie Felsőbüki befindet. Auf ihrem großen, barocken, mit vier Säulen versehenen Altar stehen die vergoldeten Statuen der vier Kirchenväter (von Mihály Páris, 1774), das Altarbild stellt die Dreifaltigkeit dar (Stefan Dorfmeister, 1775). Das im Jahre 1775 erbaute, geschnitzte Kanzel ist ein echtes Meisterwerk. Über dem Seitenaltar, welcher dem Heiligen Johann von Nepomuk gewidmet wurde, ist das Tympanon des alten romanischen Kirchentores mit dem „Agnus Dei“ Motiv mit dem Kruzifix und den Drachen, zu sehen. Unter der Bankreihe war die Begräbnisstätte der Familie Felsőbüki Nagy.

Das sogenannte „türkische Angedenk“, welcher vor dem Friedhof steht, fungierte als Grenzstein zwischen den Gemeindeteilen Klein-Sitke und Groß-Sitke. Die gotische, aus flachen Steinen gemeißelte Votivstatue stammt aus dem 15. Jahrhundert. Der Volksmund sagt, dass hierunter ein türkischer Feldherr begraben sein soll, daher der Name. Das Denkmal kann aber eigentlich als Laterne, als Steinleuchte betrachtet werden. In seiner Nische werden zu Allerheiligen Kerzen gebrannt, um den Toten zu gedenken und im Dunklen herumirrende, zum Verdammnis verurteilte Geister fernzuhalten.

Das Felsőbüki Nagy Schloss in Klein-Sitke ruht ebenfalls auf mittelalterlichem Fundament und diente im Kampf gegen die Türken als ein Castrum wichtigen Zwecken. Das einstige befestigte Gebäude wurde zuerst im Barocken, dann später, im Jahre 1851, im Stile der Romantik umgebaut. Vor seinem Tor steht die „Trauernder Christus“ Statue, errichtet von borbála Niczky im Jahre 1734. Im Schloss fungierte ab dem Jahre 1946 eine Realschule, seit 1982 ist es ein Hotel. In wunderschöner Umgebung warten 60 Betten, schmackhafte Speisen, eine Sauna, ein Schwimmbecken und allen Ansprüchen entsprechende Dienstleistungen auf Besucher.

Auf einem Hügel, dem Köves, in der Nähe des Schlosses steht die „Kalvarie“ Kapelle welche vom damaligen Gutsherren, Sándor Nagy, im Jahre 1871 aus völligem Eigenfleiß aufgebaut wurde. Die Türme der neogotischen Kalvarie wurden aus Sandstein gemeißelt, die Stationen wurden in der basteiartigen Wand entlang de Kapelle, bzw. im Vorgebäude untergebracht. Der Kultur- und Sportverein für die Kapelle gewann aus den Einnahmen der jährlichen Rockkonzerte zum Sommerausklang die Kosten der Sanierung des baufälligen Gebäudes unter Denkmalschutz. Im Millenniumsjahr kam es zur Weihung der neuen Stationsbilder aus Pyrogranit (Mária Petrás, 2000). Die Kalvarie dient heutzutage als Veranstaltungsort für kulturelle, künstlerische Programme, Konzerte und Ausstellungen. In den 80er Jahren begannen Lokalpatrioten sich zu sammeln und aktiver zu werden. Dorffeste, Sporttage wurden regelmäßig veranstaltet, alte Bräuche wurden gepflegt. Plötzlich machte es wieder Sinn Werte, Denkmäler zu schützen. Dann über nahm der 1990 gewählte Gemeinderat die begonnene Arbeit auf und machte dieses kleine Dorf attraktiv und bewohnbar.

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